QUALITÄT UND SICHERHEIT BEI KTP

WIR TESTEN FÜR SIE

Wussten Sie, dass Kunststoff seine Eigenschaften verändern kann, wenn er unterschiedlichen Temperaturen ausgesetzt wird? Bei niedrigen Temperaturen wird Kunststoff hart und spröde, bei hohen Temperaturen weicher. Bei der Entwicklung der Behälter spielt der Materialmix eine wichtige Rolle. Nur wenn der eingesetzte Rohstoff die gewünschten Eigenschaften besitzt und entsprechend verarbeitet wird, kann der fertige Behälter den Alltagsbelastungen standhalten.

Wir wollen, dass unsere Behälter auch bei extremen Temperaturen perfekt funktionieren und testen sie deswegen auch unter Extrembedingungen.

 

1. Rohstoffprüfung

Bevor unsere Rohstoffe in die Produktion einfließen, werden sie zahlreichen Kontrollen unterzogen. Dafür haben wir ein eigenes Prüflabor, in dem wir eine Vielzahl an unterschiedlichen Tests durchführen können. Nur so können wir eine gleichbleibend hohe Qualität unserer Produkte garantieren. 

Das Material wird grundsätzlich auf Elastizität und Reinheit geprüft. Der Umfang der Prüfungen reicht von einfachen Sinkversuchen über die Ermittlung mechanischer Kennwerte mittels Zugprüfmaschine, bis hin zum Einsatz eines DSC Geräts, bei der thermische Eigenschaften des Kunststoffs ermittelt werden können.

2. Auflasttest (Box Compression Test)

Stauchdruck

Stapelfaktor

Sicherheitsfaktor >2

Extremtemperaturen

Bei dem Box Compression Test (BCT), oder auch Bruchlasttest, wird die maximale Auflast für unsere Behälter ermittelt. 

Vorbereitung in der Klimakammer: Mit steigenden Temperaturen wird Kunststoff immer weicher. Um einen aussagekräftigen Auflastwert zu erhalten, der auch im Hochsommer auf dem Lagerplatz noch seine Gültigkeit hat, lagern wir unsere Behälter vor der Prüfung über 24 Stunden lang bei 50°C. 

Ziel dieser Behälterprüfung ist die Belastbarkeit und Tragfähigkeit unserer Behälter zu prüfen und so eine zulässige Gesamt-Auflast zu ermitteln. Vereinfacht gesagt heißt das: wie viel kann ich auf ein Behälter laden, ohne dass er an Stabilität verliert?

Der erhitzte Behälter wird in eine Prüfpresse gestellt. Diese Presse übt von oben immer mehr Kraft auf den Behälter aus, bis dieser schließlich bricht. Der Bruchlastwert gibt also an, wie stark die von oben wirkende Kraft sein muss, die zum Bruch des Behälters führt. Dieser Vorgang wird mehrfach wiederholt, um einen möglichst exakten Mittelwert zu bestimmen. 

Aus diesem Mittelwert ergibt sich die maximale Auflast unserer Behälter. Weil unsere Behälter für Qualität und Sicherheit stehen, errechnen wir diesen Wert unter Berücksichtigung einer 2-fachen Sicherheit. 

Das heißt für Sie: Sie können sich auf uns und unsere Behälter verlassen! 

Qualität und Sicherheit, Mehwegbehälter

3. Nutzlasttest (Blocklager und Hochregal)

Nutzlasttest,Qualität, Sicherheit, Mehrwegbehälter
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Durchbiegung

Unsere Behälter sollen langlebig und robust sein. Deswegen führen wir den Nutzlasttest als Langzeittest durch. 

Dieser Test kommt einer langfristigen Lagerung im Blocklager oder auch im Hochregallager gleich. Die Paletten werden dazu mit Lasten versehen und über mehrere Wochen hinweg begutachtet. Mit der Zeit biegt sich die Palette immer weiter durch. 

Diese Werte werden in bestimmten Intervallen erfasst, bis keine Veränderung mehr feststellbar ist. Dann ist die maximale Durchbiegung erreicht. Nachdem die Lasten wieder entfernt wurden, können wir die irreversible Durchbiegung feststellen.

Aus den Ergebnissen dieses Test wird dann die zulässige Nutzlast unserer Behälter festgelegt.

4. Transportsimulation

Qualität und Sicherheit, Mehrwegbehälter

Wir stellen Transportbehälter her. Unsere Behälter befinden sich Tag für Tag im Einsatz und sind konzipiert, um das Packgut zu jedem Zeitpunkt zu schützen – sowohl im Lager, als auch beim Transport.

Deswegen ermitteln wir nicht nur statische Werte, sondern führen Transportsimulationen durch. Zum Beispiel simulieren wir mittels einer Rüttelplatte den Transport unserer Behälter auf dem LKW. So erhalten wir während der Prüfung Informationen über das Verhalten bei dynamischer Belastung. 

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dynamischer Transport

5. Zinkenaufpralltest

„Aus der Praxis – für die Praxis“ war schon immer unser Motto. Wir wissen, dass unsere Behälter im Alltag so einiges aushalten müssen.

Unsere Produkte sollen robust genug sein, um kleinere Malheurs wie ein Zusammenstoß mit einem Gabelstapler oder einen Sturz aus einer gewissen Höhe schadlos zu überstehen. 

Ziel des Zinkenaufpralltests ist es zu bestimmen, unter welchen Parametern wie z.B. Kraft und Geschwindigkeit Schäden am Behälter entstehen.

Um größere Behälterschäden zu vermeiden, geben wir unseren Kunden gerne Handlingsempfehlungen und Schulungsunterlagen an die Hand.

Fragen Sie uns

Unser kompetentes Verkaufs- und Technikteam steht Ihnen gerne rund um das Thema Qualität & Sicherheit zur Verfügung!